Universität Zürich » CAS in Applied Economic

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Certificate of Advanced Studies in Economic History
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MAS Applied History
Programm Management
Historisches Seminar
Universität Zürich
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School London – Von der «Great Depression» zur «Great Recession»

London ist seit dreihundert Jahren ein führendes internationales Finanzzentrum. Wann immer sich eine globale Bankenkrise ereignete, war sie hier unmittelbar spürbar. Es ist deshalb naheliegend, die Geschichte der Finanz- und Wirtschaftskrisen vor Ort an der Themsestadt zu studieren.

Das Modul bietet einen kurzweilige Mischung von Besuchen von historischen Stätten wie der Bank of England und der alten City, Referaten von Wirtschaftshistorikern und Gesprächen mit Exponenten des Finanzplatzes London. Bewusst wird eine langfristige Sicht der Dinge angestrebt – vom South Sea Bubble im frühen 18. Jahrhundert über die Lateinamerika-Krise in den 1820er Jahren bis zur «Great Depression» der 1930er Jahre und der «Great Recession» der jüngsten Zeit. Ein wichtiges Thema werden auch die politischen Konsequenzen von Finanzkrisen sein. Der Brexit mag viele Gründe haben, aber die Tatsache, dass die Abstimmung nur wenige Jahre nach der Finanzkrise von 2008/09 stattfand, darf nicht unterschätzt werden. Bereits im Anschluss an die grosse Gründerkrise von 1873 oder an die Grosse Depression kam es zu grossen politischen Verwerfungen. Protektionistische Massnahmen, der Aufstieg von radikalen Bewegungen und die Rückbesinnung auf das Nationale sind typische Symptome der Nachkrisenzeit. Grossen Raum wird auch die Beschäftigung mit der Geld- und Währungspolitik einnehmen. Seit 2009 sind die nominalen Zinsen auf einem rekordtiefen Niveau, und es sieht nicht danach aus, als ob bald eine Normalisierung eintreten würde. Was bedeutet dies für die Schuldner und die Gläubiger? Werden die Sparer noch lange geduldig bleiben? Oder kommt auch von dieser Seite bald grosser politischer Druck?